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Happy old couple in good health

Behandlung von Frauenkrankheiten

Ein besseres Leben, jeden Tag

Harnwegs-
störungen

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Happy and healthy couple

Blasenprobleme

Blasenprobleme bei der Frau

Die kurze Harnröhre, die anatomische Nähe von Vagina und Anus sowie die relative Instabilität des weiblichen Beckenbodens begünstigen Probleme beim Schliessmechanismus der Blase sowie wiederkehrende Infektionen. Hinzu kommen mechanische Belastungen durch Schwangerschaften und Geburten, hormonelle Einflüsse im Zyklus sowie durch Östrogen-Mangel bedingte Rückbildung des Gewebes. 

Die Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form der weiblichen Inkontinenz, gefolgt von der hyperaktiven Blase, welche auch mit Dranginkontinenz einhergehen kann. Es gibt auch Mischformen aus Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz.

 

Blasenprobleme beim Mann

Männer leiden seltener an Inkontinenz als Frauen. Auch ist die Inkontinenz beim Mann völlig anders gelagert. Am häufigsten äussert sich die Inkontinenz beim Mann im Zusammenhang mit Prostataproblemen, zum Beispiel bei gutartiger Prostatavergrösserung, oder nach Prostataoperationen. Grundsätzlich gibt es aber dieselben Inkontinenzformen wie bei der Frau, nämlich Dranginkontinenz, Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz), Überlaufinkontinenz, Inkontinenz bei neurologischen Leiden und Mischformen.

Während bei der Frau die Belastungsinkontinenz im Vordergrund steht, ist dies beim Mann die Dranginkontinenz, die bei rund 50% aller Fälle von Inkontinenz auftritt. 

 

Eisen-
mangel

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Pierre Fabre soigner la carence en fer

Eisenmangel

Eisenmangel ist die häufigste Mangelerkrankung weltweit. Als essentielles Spurenelement ist es beim Menschen vor allem für die Blutbildung von großer Bedeutung und unter anderem für den Transport und die Speicherung von Sauerstoff verantwortlich. Besonders häufig von Eisenmangel betroffen sind Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere und stillende Mütter.

 

Weitere Informationen unter www.eisenmangel-hilfe.ch

Magnesium-
mangel

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Pierre Fabre soigner le diabète de type 2

Magnesiummangel

Gründe für Magnesiummangel

Magnesiummangel kann durch eine einseitige Ernährung (Diät) oder eine ungenügende Nahrungszufuhr (besonders im Alter) entstehen. Weitere Ursachen sind der erhöhte Bedarf infolge Schwangerschaft und Sport. Auch die Einnahme von einigen Medikamenten (Entwässerungs- und Abführmittel) können zu einem erhöhten Bedarf an Magnesium führen.
 

Funktion von Magnesium im Körper

Magnesium ist ein Mineralstoff. Der Körper eines Menschen enthält ca. 25g Magnesium, 60% davon befinden sich in den Knochen, 30% in der Muskulatur. Magnesium ist unerlässlich für die Funktion einer Vielzahl von Enzymen, die ihrerseits den Stoffwechsel steuern. Vor allem im Energiestoffwechsel spielt Magnesium eine wichtige Rolle, wie auch bei der Reizübertragung im Nervensystem und der Muskelkontraktion sowie bei der Mineralisation von Knochen.
 

Magnesium in der Nahrung

Magnesium ist in der Ernährung breit vertreten und kommt sowohl in pflanzlichen als auch tierischen Lebensmitteln vor. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte gegenüber Weissmehlprodukten, z.B. Vollkornbrot oder Getreideflocken zum Frühstück statt helles Brot oder Cornflakes. Reichern Sie Salate, Müesli, Gratin oder Auflauf mit Samen, Kernen und Nüssen an. Zum Beispiel Selleriesalat mit Baumnüssen, Birchermüesli mit Chiasamen und Paranüssen, Blumenkohlgratin mit Kürbiskernen, Apfelauflauf mit gemahlenen Haselnüssen und Mandelstiften. Planen Sie regelmässig Gerichte mit Hülsenfrüchten wie zum Beispiel weisse Bohnen an Tomatensauce, Kichererbsencurry oder einen Linsensalat.
 

Magnesium als Arzneimittel

Magnesium kann prophylaktisch oder therapeutisch bei Muskelkrämpfen zur Anwendung kommen. In Arzneimittelform wird es aber auch angewendet im Bereich Herzrhythmusstörungen, bei Krämpfen während der Schwangerschaft und bei drohender Frühgeburt. Diese Auflistung ist nicht abschliessend. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass Sie an einem Mangel leiden könnten.
 

Akuter Schmerz /
Dysmenorrhoe

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Soigner les jambes lourdes - pointes de pieds

Akuter Schmerz / Dysmenorrhoe

Wie entstehen Schmerzen

Medizinisch sind Schmerzen mit tatsächlicher oder potentieller Gewebeverletzung verbunden, üben also eine wichtige Warnfunktion aus. Auslöser für Schmerzen können äussere Einflüsse wie Hitze oder Kälte sein, aber auch Entzündungen oder Störungen im Nervensystem. Im Körper vorhandene Nervenfasern nehmen Schmerzen mittels spezieller Sensoren wahr und leiten sie weiter ans Gehirn. 
Dabei müssen Schmerzen nicht notwendigerweise eine körperliche Ursache haben: Schmerzen können chronifizieren und weiterbestehen, obwohl die Ursache nicht mehr vorhanden ist. Auch seelische Belastungen können als Schmerz wahrgenommen werden.
Wichtig: Schmerzen werden von jedem Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Und Menschen in schlechter psychischer Verfassung nehmen Schmerzen tendenziell auch stärker wahr als Menschen, die positiver gestimmt sind.
 

Was ist «Dysmenorrhoe»

Dysmenorrhoe (Regelschmerzen) treten bei vielen Frauen auf. Unterschieden werden kann in primäre Dysmenorrhoe und sekundäre Dysmenorrhoe  :

  • Primäre Dysmenorrhoe ist schmerzhaft, hat aber meist keine körperlichen Ursachen, sondern wird durch körpereigene Schmerzbotenstoffe (Prostaglandine) ausgelöst. Während der Menstruation zieht sich die Gebärmuttermuskulatur zusammen und stösst die Schleimhaut ab. Durch das Zusammenziehen entstehen Schmerzen. Die primäre Dysmenorrhoe tritt mit der Menstruationsblutung auf.
  • Sekundäre Dysmenorrhoe sind Regelschmerzen, die durch organische Veränderungen oder Erkrankungen in bzw. an der Gebärmutter ausgelöst werden, wie z.B. durch Zysten, Myome (gutartige Muskeltumore) oder Endometriose (Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter). Die Regelblutung wird dadurch häufig als länger oder schwerer wahrgenommen als sonst. Auch als Fremdkörper wahrgenommene Verhütungsmittel wie die Spirale können eine sekundäre Dysmenorrhoe auslösen.
     
Was kann gegen Dysmenorrhoe gemacht werden

Neben Bewegung und Sport hilft Wärme (Bäder, Wärmflasche, Saunagänge), die verkrampfte Muskulatur zu entspannen. Eine hohe Zufuhr von Magnesium (z.B. in Nüssen oder Bananen) kann ebenfalls helfen, da Magnesium Krämpfen vorbeugt. 
Häufig werden auch Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika, NSAR) zur effektiven Symptomlinderung eingenommen. Diese gibt es in vielen Darreichungsformen und mit verschiedenen Wirkstoffen. Wichtig ist hier, dass vorher durch einen Gynäkologen ausgeschlossen wurde, dass die starken Regelschmerzen nicht von anderen Grunderkrankungen herrühren. Auch sollten Schmerzmittel auf keinen Fall selbständig über einen längeren Zeitraum dauerhaft eingenommen werden, wenn nicht eine ärztliche Empfehlung dafür vorliegt.