Sichere Inhaltsstoffe

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Die Bedenken im Hinblick auf umstrittene Inhaltsstoffe stehen im Mittelpunkt unserer Besorgnis. Unser Ziel ist die Bereitstellung konkreter wissenschaftlicher Informationen über diese Inhaltsstoffe, um Ihnen ein besseres Verständnis zu ermöglichen und Sie bei Ihrer Wahl zu unterstützen.

 

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Die Inhaltsstoffe von Kosmetik-Produkten werden nicht willkürlich ausgewählt

Die europäische Verordnung über kosmetische Mittel wird regelmäßig, fünf bis sechs Mal pro Jahr, überarbeitet, um dem wissenschaftlichen Fortschritt Rechnung zu tragen. Die Gesundheitsbehörden der Mitgliedstaaten stützen sich bei der Beschlussfassung auf Vorschläge der Europäischen Kommission. Diese Vorschläge basieren auf der Meinung unabhängiger europäischer Experten aus verschiedenen Mitgliedstaaten, die im wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) zusammenkommen.

Rolle und Einstufung der Inhaltsstoffe, die in dermokosmetischen Produkten verwendet werden

Sonnenfilter Silikone Feuchtigkeitsspender Konservierungsstoffe (antimikrobiell)
Titandioxid Cyclomethicon Mineralöle Propylparaben
  Cyclopentasiloxan   Butylparaben
  Dimethicon   Methylparaben
      Ethylparaben
      Phenoxyethanol

Ihre Fragen zu Inhaltsstoffen, die in den Produkten und von den Marken des Pierre Fabre Konzerns verwendet werden, beantworten wir gern

 

 

KONSERVIERUNGSSTOFFE

Konservierungsstoffe verhindern den Befall der Produkte durch Schimmelpilze und Bakterien. Ohne diese Mittel können Produkte verderben und eine echte Gefahr für Verbraucher darstellen.

Parabene:
  • Rolle: Entgegen aller Gerüchte und falscher Informationen sind Parabene besonders wirksame Konservierungsstoffe, die nur selten allergische Reaktionen auslösen. Sie sind beispielsweise in Erdbeeren, Karotten, Zwiebeln und Gelée royale natürlich vorhanden.

  • Zu Ihrer Sicherheit: Parabene zählen zu den von Experten für Toxikologie am sorgfältigsten untersuchten Inhaltsstoffen, da es eine große Anzahl dieser Stoffe gibt und sie in zahlreichen Produkten (z. B. Lebensmittel) verwendet werden. In Kosmetikprodukten kommen lediglich vier Konservierungsstoffe zum Einsatz: METHYLPARABEN, ETHYLPARABEN, PROPYLPARABEN und BUTYLPARABEN. Der Verdacht auf ihre Eigenschaft als endokrine Störfaktoren scheint unbegründet zu sein, da entsprechende Studien keinerlei Auswirkung auf Hormonsysteme nachgewiesen haben.
Phenoxyethanol:
  • Rolle: PHENOXYETHANOL ist ein wirksamer und gut tolerierter Konservierungsstoff, das u.a.natürlicherweise in grünem Tee und Chicorée enthalten ist. Es wurden viele Einwände gegen dieses Mittel vorgebracht, die sich in der Regel als unbegründet erwiesen haben und nicht auf schlüssige wissenschaftliche Daten gestützt waren. Insbesondere wird behauptet, es verursache bei der Einnahme Leberprobleme. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass die dermokosmetischen Produkte der Marken des Pierre Fabre Konzerns für das Auftragen auf die Haut gedacht sind und die Hautbarriere nicht passieren.
  • Zu Ihrer Sicherheit: Der wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) bestätigt, dass Phenoxyethanol bei der Anwendung auf die Haut für alle Altersgruppen, einschließlich Babys, ausgenommen im Windelbereich, absolut sicher ist.

SONNENFILTER

  • Rolle: Sonnenfilter dienen zum Schutz der Haut gegen die Gefahren der Sonne und vor allem zur Vorbeugung von Hautkrebs. Chemische Sonnenfilter stehen allerdings im Verdacht, sich störend auf das Hormonsystem auszuwirken und der Meeresumwelt zu schaden. Bei Sonnenschutzmitteln in Nanoform, wie z. B. Titandioxid (Ti02), wird ebenfalls vermutet, dass sie aufgrund ihrer geringen Größe die Hautbarriere passieren.
  • Zu Ihrer Sicherheit: Bis heute konnte die Gesundheitsgefährdung durch Sonnenfiltern nicht wissenschaftlich belegt werden. Verschiedene Kontroversen in den Medien haben zwar Zweifel aufkommen lassen, doch ist der Schutz vor UV-Strahlen absolut notwendig: Laut Angaben der WHO für das Jahr 2017 handelt es sich bei 1/3 aller Krebserkrankungen um Hautkrebs im Zusammenhang mit der Sonnenexposition.

Sowohl der Typ als auch die maximalen Einsatzkonzentrationen (im Nano- oder Nicht-Nano-Bereich) der Sonnenfilter werden über europäische Verordnungen geregelt und regelmäßig von einer unabhängige Organisation, dem wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) überprüft.

Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass das von Pierre Fabre verwendete Nano-Titandioxid nicht in signifikanten Mengen in die Haut eindringt und keine Einatmungsgefahr darstellt. Aus diesem Grund ist die Sicherheit auch in Sprayform gewahrt.

Die Marken Eau Thermale Avène und A-DERMA des Pierre Fabre Konzerns beschränken sich auf die Verwendung von vier Sonnenfiltern in verminderter Konzentration, um einen optimalen Sonnenschutz der Haut zu gewährleisten und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Meeresumwelt zu begrenzen.

Außerdem haben wir die biologische Abbaubarkeit unserer Formulierungen durch das Entfernen wasserlöslicher Silikone und Sonnenfilter verbessert.

SILIKONE

  • Rolle: Silikone (CYCLOPENTASILOXANE, DIMETHICONE, CYCLOMETHICONE usw.) haben ausgezeichnete sensorische Eigenschaften: Sie sorgen für eine weiche und geschmeidige Textur sowie eine gepudert, trocken und matt erscheinende Hautoberfläche. Sie stehen heute allerdings im Verdacht, sich in der aquatischen Umwelt zu verbreiten, Haut und Haar zu verkleben und endokrine Störfaktoren zu verursachen, obwohl es keine wissenschaftlichen Belege für diese Behauptungen gibt.
  • Zu Ihrer Sicherheit: Internationale Regulierungsstellen, einschließlich des wissenschaftlichen Ausschusses für Verbrauchersicherheit (SCCS) zählen Silikone zu den physiologisch unbedenklichen Inhaltsstoffen. Sie sind chemisch inert, werden von der Haut gut vertragen und sind nicht komedogen, nicht reizend und nicht allergen.
  • Der Pierre Fabre Konzern hat beschlossen, lediglich Cyclopentasiloxane (D5) und Cyclomethicone in einer verminderten Konzentration einzusetzen. Diese beiden Inhaltsstoffe wurden für sicher befunden, leiden jedoch unter dem schlechten Image von Cyclotetrasiloxane (D4), das wir nicht verwenden und dessen Einsatz im Übrigen verboten ist.

 

 

MINERALÖLE

  • Rolle: Mineralöle spenden der Haut Feuchtigkeit und vermitteln bei der Anwendung kosmetischer Produkte ein besseres Hautgefühl. Sie werden seit Jahrzehnten in Kosmetik-Produkten verwendet. Da sie mit industriellen Mineralölen gleichgesetzt werden, stehen sie im Verdacht, krebserregend zu sein.
  • Zu Ihrer Sicherheit: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor kurzem die Unbedenklichkeit dieser Mineralöle bestätigt. Sie sind für die Gesundheit der Verbraucher absolut risikofrei und darüber hinaus bekannt für ihre ausgezeichnete Verträglichkeit sowie ihre schützenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften.
  • Pierre Fabre verwendet Mineralöle in einer extrem reinen und pharmazeutischen Qualität. Wir setzen unter keinen Umständen industrielle Mineralöle ein.